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04.10.2017

Stellenausschreibung / hier: Hauptsachbearbeiter/in / Leiter/in des Allgemeinen Sozialpädagogischen Dienstes

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte schreibt zum nächstmöglichen Besetzungszeitpunkt für das Jugendamt die Stelle

Hauptsachbearbeiter/in / Leiter/in des Allgemeinen Sozialpädagogischen Dienstes
am Regionalstandort Waren (Müritz)

mit 40 Wochenstunden aus.

Aufgabengebiet:

• Leitung des Allgemeinen Sozialpädagogischen Dienstes am Regionalstandort Waren (Müritz) - in Funktion des Hauptsachbearbeiters - insbesondere fachliche und finanzielle Steuerung und Koordinierung aller Arbeitsbereiche (14 Mitarbeiter) im ASD des Regionalstandortes (Hilfen zur Erziehung, die Spezialdienste Pflegekinderdienst/ Adoptionsvermittlung, Jugendhilfe im Strafverfahren und Jugendhilfe im familiengerichtlichen Verfahren)
• Steuerung, Kontrolle, fachliche Beratung und Unterstützung der Mitarbeiter/innen bei der Sicherung des Schutzauftrages für Kinder und Jugendliche gemäß § 8a SGB VIII, bei der Bedarfsklärung und Entscheidung über die Gewährung von Hilfen zur Erziehung, Trennungs- und Scheidungsberatung und Mitwirkung bei Familiengerichtsverfahren sowie bei der Planung der finanziellen Mittel am Regionalstandort/Sachgebiet
• Konzeptionelle Tätigkeit zur Erarbeitung von Richtlinien, Verfahrensstandards in den jeweiligen Arbeitsfeldern, sowie Verantwortung für die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter
• Mitwirkung bei Leistungs- Qualitäts- und Entgeltvereinbarungen
• konstruktive Mitarbeit in entsprechenden Gremien
• Zusammenarbeit mit freien Trägern der Jugendhilfe
• Teilnahme am Rufbereitschaftssystem
• Wahrnehmung des Standortleiters am RSO Waren (Müritz) für das Jugendamt in organisatorischen Angelegenheiten

Anforderungsprofil:

• Abschluss als Diplom-Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/in mit staatlicher Anerkennung bzw. als Bachelor of Arts (Soziale Arbeit) mit staatlicher Anerkennung
• selbständiges, eigenverantwortliches und engagiertes Arbeiten
• Fähigkeit zu konzeptionellem Arbeiten, Kreativität
• hohe Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und -bereitschaft sowie Sensibilität
• umfangreiches fachliches Wissen auf dem Gebiet der Jugendhilfe, insbesondere im Bereich des ASD
• Sicherheit im Umgang mit Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen sowohl im allgemeinen aber auch besonderen Verwaltungsrecht sowie auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts
• wirtschaftliches Denken und Handeln unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit im Rahmen einer intensiven fachlichen aber auch finanziellen Steuerung
• hohe Entscheidungskompetenz im Leitungshandeln, sowie in Notsituationen, ggf. gegen den Willen von Eltern bei Abwendungen von Kindeswohlgefährdungen,
• sicherer Umgang mit dem PC
• hohe physische und psychische Belastbarkeit
• Erfahrungen in der Führung von Mitarbeiter/innen wären wünschenswert
• PKW-Führerschein

Die Bewerber/innen sollen für die Leitungstätigkeit aufgrund ihres Charakters, ihrer Sozialkompetenz, Kenntnisse und Erfahrungen eine besondere Eignung für die Jugendhilfe haben. Eine intensive Einarbeitung in den beschriebenen Verantwortungsbereichen versteht sich als Selbstverständnis.

Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den Sozial- und Erziehungsdienst mit der Entgeltgruppe S 15.

Bewerber/innen mit Behinderung werden bei gleicher fachlicher, persönlicher und gesundheitlicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Bewerber/innen, die Tätigkeiten für das Allgemeinwohl ausüben, können bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.

Die Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen bis zum 27.10.2017 an das Personalamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Platanenstraße 43 in 17033 Neubrandenburg zu senden.

Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens verbleiben die Bewerbungsunterlagen nicht berücksichtigter Bewerber/innen bis zum 31.01.2018 im Personalamt und werden danach vernichtet. Wenn Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei.


Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nicht erstattet.


Heiko Kärger

Landrat