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06.03.2017

Gesundheitsstudie NAKO

Der Stellvertretende Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Müller, äußerte sich nach dem heutigen „Bergfest im Flächenland“ für die größte Gesundheitsstudie NAKO auf dem Pressegespräch im Neubrandenburger Klinikum:

Die NAKO ist in meinen Augen ein Projekt, das in Deutschland viel zu selten gewürdigt wird. Den Organisatoren der Mammutstudie geht es in mancher Hinsicht so ähnlich wie dem Mann, der einen Baum pflanzt. Bevor es eine reiche Ernte gibt, muss man viel arbeiten und vor allem Geduld haben. Bis alle Daten erfasst und ausgewertet sind, braucht es seine Zeit. Wir alle hoffen vor allem auch für unsere Kinder und Enkel auf neue Erkenntnisse darüber, warum ein Mensch krank wird oder warum ein anderer gesund bleibt.
Wie ich hörte, sind wir in Mecklenburg-Vorpommern und speziell auch in unserem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Vorteil: Bei uns werden auf die Bevölkerungsdichte betrachtet, sehr viele Menschen im Zuge der Studie untersucht. 12 Einwohner von 1.000, so gut haben es andere Regionen in Deutschland nicht getroffen. Das freut mich für die Menschen unseres Kreises.

Der Helmholtz-Gemeinschaft, dem Bund und den Ländern gilt für dieses einmalige Forschungsvorhaben großer Dank.
Mein besonderer Dank geht an die Medizinische Fakultät der Greifswalder Universität und an das Neubrandenburger Klinikum. Ich wünsche den Wissenschaftlern und allen beteiligten Mitarbeitern, dass sie das hohe Tempo der Datenaufnahme beibehalten können. Vor allem wünsche ich ihnen – im Verbund mit allen anderen an der Studie Beteiligten – viel Erfolg. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse.