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11.09.2017

Jetzt wird der Spielplatz gebaut

Die neue Gemeinschaftsunterkunft, die im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Altentreptow entstanden ist, kann nun bald von den ersten Asylbewerbern bezogen werden. Innenminister Lorenz Caffier übergab am 8. September den Fördermittelbescheid über 365 Tausend Euro. Das Geld wird für die Abrissarbeiten, den Bau des Spielplatzes und des Feuerwehrstellplatzes gebraucht. Insgesamt belaufen sich die Kosten dafür auf 487 Tausend Euro. Der Landkreis hat seine eigene Immobilie, die früheren Verwaltungsgebäude, bekanntlich zu einer Gemeinschaftsunterkunft umbauen lassen. Auf dem Gelände standen auch nicht mehr genutzte Gebäude der früheren Kleiderwerke Altentreptow. Der Minister übergab an den Stellvertretenden Landrat Thomas Müller zudem einen weiteren Zuwendungsbescheid über 223 Tausend Euro, die für den Abriss der alten Schulgebäude bei der Gemeinschaftsunterkunft in Jürgenstorf benötigt werden.
„Wir haben hier – unterstützt von den Abgeordneten des Landtags – sehr schnell Lösungen gefunden, um dem Landkreis zu helfen“, betonte der Innenminister. Beide Immobilien mussten beseitigt werden, um sichere Lebensbedingungen für die Asylbewerber zu schaffen.
Ulf-Peter Tannert, Geschäftsführer des mit dem Bau beauftragten Unternehmens A&S GmbH Neubrandenburg, rechnet damit, dass Ende September alle notwendigen Arbeiten einschließlich den neugebauten Spielplatz, abgeschlossen sein werden. Das nun schon abgerissene ehemalige Verwaltungsgebäude hatte einen Umfang von 6.500 Kubikmeter umbautem Raum. Problematisch sei es gewesen, dass im Zuge des Rückbaus mehr Schadstoffe zum Vorschein kamen, als vorher gesehen. Dennoch könne er zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass die veranschlagten Kosten eingehalten werden können.
Der Stellvertretende Landrat, Thomas Müller, dankte der Landesregierung für die große finanzielle Unterstützung. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verfügt nun demnächst über etwa 1.200 Plätze für Asylbewerber in den Gemeinschaftsunterkünften. In Altentreptow werden neu ankommende Flüchtlinge nach und nach untergebracht. Vor allem Familien mit Kindern sollen hier unterkommen.