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18.07.2017

Modellvorhaben: Baukultur und Tourismus

Am 17. Juli 2017 fand in Neustrelitz die Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Modellvorhaben Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region statt. Mecklenburg-Strelitz hat sich in einem bundesweiten Bewerbungsverfahren als einzige Region aus Mecklenburg-Vorpommern durchgesetzt.

Rund 30 Akteure und Multiplikatoren aus der Region diskutierten mit den Projektpartnern Landkreis, Architektenkammer MV, Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte und der Forschungsassistenz des Bundesbauministeriums über Potentiale, Erwartungen und erste Umsetzungsschritte in diesem Themen- und Forschungsfeld. Bis Mai 2019 wollen die Beteiligten konkrete Antworten erarbeiten auf die grundlegende Frage: Wie lassen sich qualitätsvolles Planen und Bauen mit Qualitätstourismus in der Seenplatte besser verknüpfen? Kommunikation und Sensibilisierung für die jeweiligen Belange sollen sowohl Investoren, die Bevölkerung als auch Kommunalverwaltungen und Genehmigungsbehörden erreichen.

Dahinter steckt die Idee, dass sich Baukultur – also gutes und zeitgemäßen Planen und Bauen – und Tourismus im ländlichen Raum wechselseitig positiv beeinflussen können. Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands wird das gewinnbringende Potenzial einer Zusammenarbeit bislang zu wenig wahrgenommen. Das soll sich im Ergebnis des Modellvorhabens ändern. Das Vorhaben umfasst einen Forschungszeitraum von 2017 bis 2019.

Deshalb fördert der Bund mit dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen. Das Modellvorhaben „Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel“ ist eines von acht ausgewählten Modelvorhaben, die sich ursprünglich mit bundesweit 70 eingereichten Bewerbungen um die Teilnahme an dem ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus“ erfolgreich beworben hatten.


BU: In den Arbeitsgruppen wurden bei der Auftaktveranstaltung in Neustrelitz erste Ideen diskutiert.