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25.04.2017

Zum Tag des Baumes am 25. April

In Deutschland wird seit 1952 jedes Jahr im April der Tag des Baumes mit Feierstunden begangen. Er soll die Bedeutung des Waldes und der Gehölze für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. In diesem Jahr ist dieser Tag am 25. April
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist geprägt von zahlreichen Baumgiganten, die deutschlandweit ihresgleichen suchen. So steht mit einem Stammumfang von fast 12 m in Ivenack die stärkste und vermutlich älteste Eiche Deutschlands. Die stärkste Buche in unserem Bundesland mit einem Stammumfang von 6,50 m thront auf dem slawischen Burgwall zwischen Golchen und Hohenbüssow und die Linde in Speck gehört zu den kräftigsten ihrer Art in Norddeutschland. Die Stieleiche im Pinnower Gutspark wurde vom Kuratorium „Alte liebenswerte Bäume in Deutschland“ e.V. sogar zur „Schönsten Eiche Deutschlands“ auserkoren und die Titelseite des Buches „Wege zu alten Bäumen in Mecklenburg-Vorpommern“ ziert die eindrucksvolle Kiefer von Groß Plasten.
Den fünf Ivenacker Eichen wurde kürzlich die höchste „Auszeichnung“, die der Naturschutz zu vergeben hat, zu Teil. Sie gelten seit August 2016 als erstes Nationales Naturmonument Deutschlands.
Der Landkreis als untere Naturschutzbehörde hat sich seit je her für die Erhaltung wertvoller Einzelbäume und Alleen eingesetzt und die Bestrebungen von Kommunen, Forstämtern, Verbänden und engagierten Einzelpersonen, die sich für den Schutz von Bäumen eingesetzt haben, unterstützt, fachlich begleitet und gefördert. Dieses gipfelte letztendlich in die Ausweisung zahlreicher Naturdenkmale in den zurückliegenden Jahrzehnten.