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Dorferneuerung

Vorhaben zur Entwicklung des ländlichen Raumes können mit Geldern der EU, des Bundes und des Landes unterstützt werden.

Förderfähige Maßnahmen sind: 

  • Dorferneuerung und -entwicklung (dörfliche Bausubstanz, Straßen, Wege, Plätze etc.),
  • dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen (ländlicher Wegebau),
  • dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen,
  • öffentliche Einrichtungen für Freizeit und Kultur,
  • stationäre und mobile Nahversorgungseinrichtungen,
  • Schaffung räumlicher Voraussetzungen für Arztpraxen oder andere medizinische Dienstleistungen,
  • Kindertageseinrichtungen und Schulen,
  • touristische Wegeführungen und begleitende Infrastruktureinrichtungen,
  • Ausstellungsgebäude außerhalb der Tourismusschwerpunkträume.

Zweck der Förderung ist es, im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsansätze die ländlichen Räume des Landes Mecklenburg-Vorpommern als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiter zu entwickeln sowie zur Verbesserung der Agrarstruktur beizutragen. Ein Anspruch auf die Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Dafür bildet die Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung sowie die 1. Änderung der Richtlinie vom 6. November 2016 (ILERL M-V) den Rahmen.

Die Vorhaben sollen der Umsetzung eines vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz anerkannten integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK genannt) dienen.

Mit Beschluss des Kreistages vom 5. Oktober 2015 wurde das “Regionale Entwicklungskonzept Mecklenburgische Seenplatte (REK MSE)“ als Handlungsgrundlage für eine zukunftsfähige und umsetzungsorientierte Regionalentwicklung bestätigt.

Die Antragsbearbeitung durch die jeweiligen Sachbearbeiter in den unten genannten Gebieten umfasst die Bearbeitung der Förderanträge nach der ILERL M-V vom Antragseingang bis einschließlich der Anwendung der Projektauswahlkriterien und die entsprechende Erfassung im DV-Verfahren profil eler. Eingeschlossen sind ebenfalls die Erledigung von Zuarbeiten zur kreisweiten Zusammenfassung und die Beratung potentieller Antragsteller in den jeweiligen Gebieten.

Frau Budnick
- Amt Seenlandschaft Waren
- Amt Malchow
- Amt Röbel-Müritz
- Ländlich geprägte Orte der amtsfreien Stadt
  Waren (Müritz)

Frau Klonicki
- Amt Friedland
- Amt Woldegk
- Amt Stargarder Land
- Gemeinde Feldberger Seenlandschaft
- Ländlich geprägte Orte der
  Stadt Neubrandenburg

 

Frau Wiegert
- Amt Malchin am Kummerower See
- Amt Demmin-Land
- Amt Stavenhagen
- Amt Treptower Tollensewinkel
- Ländlich geprägte Orte der amtsfreien Städte
  Dargun und Demmin

Frau Behrendt
- Amt Neverin
- Amt Penzliner Land
- Amt Neustrelitz-Land
- Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte
- Ländlich geprägte Orte der amtsfreien
  Stadt Neustrelitz

10. Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden"

10. Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden"

 

Zum 10. Mal wird durch den Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ ausgelobt.

Auftakt zu diesem bundesweiten, insgesamt dreistufigen Wettbewerb im Turnus von drei Jahren ist auch diesmal wieder der Wettbewerb auf Kreisebene. Mit Schreiben vom 19. Juni 2017 eröffnete Landrat Heiko Kärger den Wettbewerb 2018 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und rief alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister seines Landkreises auf, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen.
Dieser Wettbewerb, der bundesweit bereits eine langjährige Tradition hat, soll das Engagement der Menschen vor Ort besonders würdigen, sie motivieren aktiv an der Gestaltung ihrer Dörfer mitzuwirken und sich gemeinsam ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Dabei richtet sich eine erfolgreiche Dorfentwicklung auf folgende Kernpunkte:

  • Kraft und Erfolg haben Dörfer, deren Bürgerinnen und Bürger sich engagieren.
  • Zukunftsfähigkeit erhalten bedeutet, die dörfliche Identität, ein Miteinander im Ort und der Region pflegen.
  • Natur und Umwelt - pflegen und erhalten.  

Im Rahmen der Bereisung der teilnehmenden Gemeinden bzw. Ortsteile durch die Wettbewerbskommission werden Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziales und kulturelles Leben, Baugestaltung und –entwicklung, Grüngestaltung und –entwicklung sowie der Ort in der Landschaft bewertet werden.
Landrat Heiko Kärger betonte in seinem Aufruf an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, dass die nachhaltige Gestaltung der Zukunft in den kreisangehörigen Gemeinden auch zentrales Anliegen in seinem Landkreis ist. Dieser Herausforderung müssen sich alle gemeinsam stellen.
Dabei ist der Wettbewerb eine gute Gelegenheit zur Diskussion über die Situation in den Gemeinden und Dörfern. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, durch einen Blick von außen ggf. neue Perspektiven zu entdecken und auch voneinander zu lernen.

Die Anmeldefrist endet am 29. September 2017.

Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen Frau Herrmann und Frau Wittke zur Verfügung.

Ausschreibungsunterlagen
Anmeldeformular