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Breitbandausbau

Stand: 21.12.2017

Die Bundesrepublik Deutschland fördert bis zum Ende des Jahres 2018 mit rund vier Mrd. Euro örtliche Projekte zum Aufbau eines flächendeckenden Internets mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s (s. http://www.atenekom.eu/bfp/ ). Die Landkreise koordinieren den Ausbau und garantieren dem Bund gegenüber die Erreichung der Projektziele.

Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden 18 Projektgebiete (siehe Karte) mit einer Gesamtfördersumme von Bund und Land in Höhe von rund 240 Mio. Euro festgelegt. Entsprechend den Bestimmungen der Förderrichtlinie werden innerhalb der Projektgebiete bestimmte Gebiete mit Fördermitteln ausgebaut (Ausbaugebiete). In einem Projektgebiet kann es jedoch auch Gebiete geben, die nicht die Kriterien der Förderfähigkeit erfüllen. Deshalb kann dort auch nicht mit Fördermitteln ausgebaut werden.
Maßgebliches Kriterium für die Förderfähigkeit eines Gebietes gemäß den Breitbandleitlinien der EU ist die Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s. Nur dann, wenn diese 30 Mbit/s unterschritten werden, handelt es sich um ein förderfähiges Gebiet. Eine weitere Fördervoraussetzung besteht darin, dass das Projektgebiet nicht ohnehin zeitnah durch ein Telekommunikationsunternehmen ausgebaut wird.
Mit der technischen Umsetzung wird der Landkreis privatwirtschaftliche Unternehmen beauftragen, die in europaweiten Ausschreibungen ausgewählt werden. Die Auftragsvergaben sollen bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen sein.

zu den Ausschreibungen

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