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Regionales Entwicklungskonzept Mecklenburgische Seenplatte (REK MSE)

Bestätigung des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) Mecklenburgische Seenplatte als Integriertes ländliches Entwicklungskonezpt (ILEK)

Mit Schreiben vom 16.06.2017 wurde das REK Mecklenburgische Seenplatte durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt als Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) bestätigt.
Der Kreistag hatte das REK auf seiner Sitzung am 05.10.2015 als Handlungsgrundlage für eine zukunftsfähige und umsetzungsorientierte Regionalentwicklung beschlossen. Es wure als Kooperationsprojekt zwischen dem Regionalen Planungsverband (RPIV MSE) und dem Landkreis erstellt. Die Verbandsversammlung des RPIV hat sich am 19.10.2015 den Beschluss des Kreitages zu eigen gemacht.

Ziel des REK war die Erstellung eines integrierten und projektorientierten Konzeptes, in dem der gemeinsame Handlungsrahmen für die nächsten Jahre mit strategischen Entwicklungszielen und Handlungsprämissen formuliert sowie Leitprojekte definiert sind. Das REK dient ebenso als konzeptionelle Grundlage für die EU-Förderungen wie dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), dem Europäischen Fonds für regionale Enwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie aus den Gemeinschaftsaufgaben zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK).

Aus dieser Zielstellung ergaben sich konkrete Anforderungen an die Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes. Die landes- und landkreisseigenen Programme und Strategien LEP (Entwurf 2013), RREP (2011) und Strategische Zielplanung des Landkreises (2014) bilden die übergeordneten Grundlagen, aus denen das REK entwickelt ist. Ebenso orientiert sich das REK an den Zielen und Handlungsprioritäten der einzelnen Förderprogramme. Basis hierfür stellen die Operationellen Programme für ELER, EFRE und ESF des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie die jeweiligen Förderrichtlinien und -grundlagen dar. Somit übernimmt das REK als Konzept für die Entwicklung des ländlichen Raums hauptsächlich die Funktion eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) zur Förderung nach dem GAK-Rahmenplan sowie ferner eines Integrierten Regionalen Entwicklungskonzeptes (IREK) nach dem GRW-Koordinierungsrahmen. Ebenso dient das REK als strategischer Überbau von teilräumlichen bzw. fachlichen Konzepten und Strategien, wie bspw. für die Strategien zur lokalen Entwicklung für die LEADER-Regionen. Folgende Abbildung visualisiert die konzeptionelle Einbettung des REK:

Abb. 1 Konzeptionelle Einbettung des REK

Die Funktion des REK als Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) ist an die Bestätigung durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt gebunden, die leider erst mit großer Zeitverzögerung erreicht werden konnte. Grund dafür waren Anstände des Ministeriums, die im Ergebnis zu einigen unwesentlichen redaktionellen  Veränderungen geführt haben.

Die Verzögerung hatte aber nicht zur Folge, dass Antragstellern Fördervorteile, die sich aus der Anwendung des REK als ILEK ergeben, verloren gegangen sind. In enger Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt konnte das REK seit Beschlussfassung durch den Kreistag diese Funktion vollumfänglich erfüllen.