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Hilfe zur Pflege

Hilfe zur Pflege als Sach- oder Dienstleistung in Ergänzung zur Leistung der Pflegekasse

Allgemeine Informationen

  • Hilfe zur Pflege in der Häuslichkeit oder in Pflegeheimen in Ergänzung zu den Leistungen der Pflegekasse
  • Pflegegeld oder Finanzierung von Leistungen der Pflegedienste

Bearbeitungsfristen der Verwaltung

Die Bewilligung erfolgt ab dem Tag, an dem dem Bereich Sozialhilfe bekannt wurde, dass die Voraussetzungen für die Gewährung der Hilfe zur Pflege vorliegen. Die Bearbeitungsfrist bis zur ersten Pflegegeldzahlung beträgt hängt von der Begutachtung des MdK oder des Amtsarztes ab.

Besondere Voraussetzungen

  • Der Antragsteller ist im Landkreis gemeldet und/oder hält sich hier auf.
  • Der Antragsteller ist pflegebedürftig; den Grad der Pflegebedürftigkeit und damit auch die Höhe des Pflegegeldes stellt der Medizinische Dienst der Krankenkassen oder bei Nichtversicherten der Amtsarzt durch einen Hausbesuch fest.
  • Der Antragsteller verfügt über nicht ausreichendes Einkommen. Die Hilfe zur Pflege ist eine Leistung, bei der Einkommensgrenzen zugrunde gelegt werden, die über den Bedarfssätzen der laufenden Hilfe zum Lebensunterhalt liegen. Das heißt, es können auch solche Personen Hilfe zur Pflege erhalten, die keinen Anspruch auf laufende Hilfe zum Lebensunterhalt haben.
  • Der Antragsteller kann die Hilfe als Geldleistung oder als Sachleistung durch ambulante Dienste erhalten.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personaldokument
  • Vollmacht (bei Antragstellung für Dritte)
  • Bescheid der Pflegekasse
  • Nachweise über das gesamte Einkommen und evtl. vorhandenes Vermögen
  • Nachweise über Miete und Wohngeld
  • Nachweise über Versicherungen sowie die Bankverbindung

Bei Versicherten ist das Gutachten des Medizinischen Dienstes der Pflegekasse (MdK) vorzulegen. Ohne dieses Gutachten ist der Grad der Pflegebedürftigkeit bzw. die Einstufung in die entsprechende Pflegestufe nicht möglich. Solange kann auch keine (ggf. ergänzende) Hilfe zur Pflege festgestellt werden.