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Kosten der Unterkunft

Gemäß § 22 SGB II und § 35 SGB XII werden Bedarfe für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind. Hieraus erwächst für jeden kommunalen Grundsicherungsträger die Pflicht, für seinen Zuständigkeitsbereich die Angemessenheit sowohl der Leistungen für Unterkunft als auch der Leistungen für Heizung zu bestimmen.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte leitet diese Angemessenheitsgrenzen für die Bruttokaltmiete aus dem im Jahr 2012 erstellten grundsicherungsrelevanten Mietspiegel ab. Diese bisherigen Beträge werden mit Wirkung ab 01.01.2015 anhand der bundesweiten Preisentwicklung für Wohnen fortgeschrieben. Die erhöhten Angemessenheitsbeträge je nach Region sind aus der Anlage 1 Richtlinie zur Umsetzung des § 35 SGB XII / KDU  zu entnehmen.
Die angemessenen Heizungskosten orientieren wie bisher an dem Bundesweiten Heizkostenspiegel und entsprechen dem der aktuellsten Fassung aus dem Jahr 2014.