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Klimaschutzteilkonzept und Energiemanagement für eigene Liegenschaften des LK MSE

Förderkennzeichen: 03K00708
Bewilligungszeitraum vom 01.02.2015 bis 31.10.2016

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird in den kommenden zwölf Monaten ein Klimaschutzteilkonzept sowie ein Energiemanagement für seine Liegenschaften erstellen. Allgemeine Einordnung Im Zuge der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie werden Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts zur Verringerung des eigenen Energieverbrauchs und Treibhausgasausstoßes animiert. Mit dem Ziel einen lokalen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele zu leisten. Daher hat auch der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte beschlossen, als Grundlage für das künftige Handeln im Bereich seiner Liegenschaften sowie zur Senkung des Energieverbrauches und der damit verbundenen Kosten ein Klimaschutzteilkonzept zu erstellen sowie ein Energiemanagement zu implementieren.
Das Projekt wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über den Projektträger Jülich gefördert. Mit seiner Ausführung hat der Landkreis das externe Beratungshaus bofest consult GmbH beauftragt, das eng mit dem internen Projektteam zusammenarbeiten wird, welches sachgebietsübergreifend zusammengesetzt wurde. Bestandteile und Ziele Die kreiseigenen Liegenschaften sind für einen Großteil des für die Kreisverwaltung anfallenden Energieverbrauchs und des Treibhausgasausstoßes zuständig. Die damit einhergehenden Energiekosten belasten zudem den Haushalt und reduzieren daher auch die Handlungsspielräume in anderen Bereichen. Das Klimaschutzteilkonzept soll aus drei Bausteinen bestehen:

  1. dem Aufbau eines Energiemanagements (Baustein 1),

  2. der generellen Gebäudebewertung ausgewählter Liegenschaften (Baustein 2) und der detaillierten Untersuchung einzelner Liegenschaften, bei denen aus Sicht des Landkreises dringender Handlungsbedarf besteht, mittels

  3. Feinanalyse (Baustein 3).

Ziel des Teilkonzepts ist es, notwendige Grundlagen für die Implementierung eines langfristig angelegten Steuerungsinstruments - Energiemanagement - zu entwickeln, mit dem die Treibhausgasemissionen und Energiekosten der kommunalen Liegenschaften dauerhaft gesenkt werden können. Denn allein durch die Steuerung und Kontrolle der Energieverbräuche ist nach Schätzungen der Bundesregierung eine Energie- und Kosteneinsparung von bis zu 20 Prozent möglich. Zudem sollen durch die nähere Betrachtung einzelner Liegenschaften Effizienzpotenziale aufgezeigt, prioritäre Handlungsbereiche identifiziert und entsprechende Optimierungsmaßnahmen dargestellt werden. Der Landkreis wird somit einen strategischen Handlungsleitfaden erhalten, der ihn effiziente Wege zur weiteren Senkung des Energieverbrauchs durch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen aufzeigt.

https://www.ptj.de/           http://www.klimaschutz.de/de/programme-und-projekte        http://www.bmub.bund.de/