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Vorschuluntersuchung / Kitauntersuchung

Kita- und Vorschuluntersuchung

Entwicklungsuntersuchung im Vorschulalter

Liebe Eltern, Pflegeeltern, Großeltern und Kinder!

Das vom Gesundheitsamt angebotene Entwicklungsscreening dauert inklusive des Elterngespräches zwischen 30-60 Minuten und erfasst die Entwicklungsbereiche

  • körperliche Entwicklung,
  • Alltagsfertigkeiten,
  • Motorik,
  • Sprache,
  • Hör- und Sehwahrnehmung.

Das Screening ist alltagsnah gestaltet und ermöglicht auf spielerische Weise, Abweichungen von der Altersnorm festzustellen. Dieser Test erhebt jedoch keinesfalls den Anspruch eines differenzierten Entwicklungstestes. Das Entwicklungsscreening gliedert sich in 2 Bereiche:

  1. Körperliche Untersuchung (inkl. Größe, Gewicht/ ab 4 Jahren Seh- und Hörtest)
  2. Entwicklungsuntersuchung (Grob- / Feinmotorik, Sprache, Spiel- und Sozialverhalten)

Um die bisherige Entwicklung ihres Kindes besser beurteilen zu können, bitten wir Sie, vor der Untersuchung einen Fragebogen auszufüllen und uns das gelbe Kinderuntersuchungsheft sowie den Impfausweis mitzubringen. Eventuell vorliegende Befunde von Kliniken, Fachärzten oder Therapeuten bitten wir ebenfalls mitzubringen.

Eine wichtige Schlüsselfunktion bei der Beurteilung der kindlichen Entwicklung haben auch die Fachkräfte in den Tageseinrichtungen (Kindergärten oder Tagesmütter). Sie erleben die Kinder sowohl im Einzel- als auch im Gruppenkontakt und begleiten und fordern ihre Entwicklung mit pädagogischer Fachkompetenz. Um das Verhalten des Kindes in der Gruppe besser einschätzen zu können, greifen wir gern auf die Beobachtungsbögen des Kindergartens bzw. der Tagesmutter zurück. Viele Einrichtungen haben bereits den DESK 3-6 (Dortmunder Entwicklungsscreening für den Kindergarten) eingeführt.
Sollten sich Auffälligkeiten in den Bereichen körperliche oder geistige Entwicklung aus dem Screening ergeben, erfolgen Beratung der Eltern und ggf. der betreuenden Einrichtungen sowie Überweisung an Haus- bzw. Fachärzte (z.B. Empfehlungen für Physio-, Ergotherapie oder Logopädie). Zu den möglichen Fördermöglichkeiten zählen die ambulante Frühforderung oder Aufnahme in einen integrativen Kindergarten (Antragsstellung über das Sozialamt).