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Verbrennen pflanzlicher Abfälle/Pflanzenabfalllandesverordnung

Sie möchten wissen, wann pflanzliche Abfälle verbrannt werden dürfen?

Pflanzliche Abfälle, die auf nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken anfallen, dürfen verbrannt werden, wenn ein Verrotten durch Liegenlassen, Einbringen in den Boden oder Kompostierung nicht möglich ist oder eine Entsorgung durch die Nutzung der von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern durch Satzung anzubietenden Entsorgungssyteme ebenfalls nicht möglich oder zumutbar ist.
Nur in diesem Fall ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle vom 1. bis 31. März und vom 1. bis 31. Oktober werktags während zwei Stunden täglich in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zulässig.
Bitte beachten Sie den Brandschutz und dass Sie Ihre Umgebung/Nachbarn nicht durch entstehenden Rauch belästigen! Weitere Informationen sind der benannten Verordnung zu entnehmen oder bei den Ansprechpartnern im Umweltamt zu erfragen. In Neubrandenburg ist das Verbrennen grundsätzlich verboten aufgrund von Regelungen der Abfallentsorgungssatzung. Dort steht den Bürgern die Biotonne zur Verfügung.

Die Entsorgung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen richtet sich nach den Anforderungen der Pflanzenabfall-Landesverordnung (PflanzAbfLVO M-V)

Die illegale bzw. wiederrechtliche Verbrennung pflanzlicher Abfällen wird vom Umweltamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte als Ordnungswidrigkeit geahndet.
Angaben zum Sachverhalt:

  1. Ort und Zeitpunkt der beobachteten Verbrennung. Möglichst genaue Beschreibung der Örtlichkeit (Grundstücksbezeichnung, Gemarkung, Flur,
    Flurstück)
  2. Art und Menge des Brandgutes
  3. Hinweise auf den/die Verursacher ( Zeugen, Fotos, Adressen, Fahrzeugkennzeichen)

Außerhalb der Dienstzeiten der Umweltbehörde können Anzeigen auch bei den zuständigen Polizeiinspektionen erfolgen.